Jahresrückblick 2021 in Bildern Teil 4 von 4

Tja, so kann’s gehen. Vor ein paar Tagen habe ich noch über die Sinn- und Unsinnigkeiten von Jahresrückblicken auf dieser Seite hier geschrieben und jetzt versuche ich mich erneut an so etwas. Der Twist: Ich mache es an Bildern fest, die ich dieses Jahr gemacht habe. Das kann klappen, kann aber auch schief gehen. Es ist ein Experiment.

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Oktober

Tja, was soll man sagen. Trotz Pandemie und allen Vorsichtsmaßnahmen, die damit zusammenhängen, sollte die Segelreise nicht der letzte Trip dieses Jahr gewesen sein. Im Oktober fuhr ich mit meinem Schwiegervater an die Ostsee, um ein Jazz-Konzert von Jan Garbarek und Band in Ahlbeck zu sehen. Wir haben die Möglichkeit genutzt und sind gleich noch ein bisschen in Swinemünde geblieben. Das war sehr schön und es wird definitiv nicht mein letzter Besuch in Swinemünde gewesen sein.

Der Oktober hielt noch weitere Überraschungen parat. Relativ spontan haben meine Freundin und ich uns überlegt, wo und wie man noch ein paar Tage Urlaub verbringen kann. Wir haben zuerst nach Hausbooten gesucht, aber dafür war das Wetter im Oktober zu ungewiss. Wir sind dann relativ schnell auf Tiny Houses gekommen und hatten das Glück, dass es in Wertheim – das liegt am Main mehr oder weniger am nördlichen Zipfel des Taubertals – noch freie Unterkünfte gab. Wir haben uns dazu entschieden, in einem ausgebauten Frachtcontainer zu wohnen und das war toll. Tagsüber haben wir den Ort und die Romantische Straße unsicher gemacht. Es gab fantastische Ausblicke, viele Weinberge, noch mehr Äpfel und ein umgedrehtes Haus.

Auf dem Rückweg hielten wir in Leipzig, um endlich mal wieder Freunde zu besuchen. Auch das war wundervoll. Das Bild stammt von der Leipziger Kleinmesse, die ich, als ich noch in Leipzig gewohnt habe, so gut wie nie besucht habe. Es gab hier einen Parkour, bei dem man wie in einer Geisterbahn unterwegs war, dabei aber Videospielfiguren abschießen musste. Unter anderem musste man Prinzessin Peach einen Kopfschuss verpassen, das war etwas komisch. Insgesamt ist mir aufgefallen, dass man es mit Copyright auf solchen Rummeln nicht allzu genau nimmt. Überall erinnern Airbrushbilder an Disney, ohne Disney zu sein, und man scheint von den Motiven her Anfang der 90er hängen geblieben zu sein, aber das macht für mich auch den Reiz aus. In Leipzig konnte ich auch das machen, was ich früher mindestens jeden Monat gemacht habe: durch die Buchläden tingeln. Das fühlte sich so gut an, vor allem, weil es wieder einen Zweitausendeins gibt!

November

Nach den vielen Ausflügen ging es weiter wie die Monate davor: Ich blieb zuhause. Hin und wieder färbt sich der Himmel rot, dann ist mein Ausblick noch schöner als sonst. Sollte das ein Zeichen sein für die Dinge, die noch kommen?

Im Einkaufszentrum um die Ecke wurden wieder die Weihnachtsmänner rausgeholt. Es kommt auf dem Bild nicht so gut rüber, aber stellt euch den Knaben in mehrfacher Ausführung vor und sich bewegend, wie im ersten Teil von Chucky. Auch die Augen wandern wie ein Uhrwerk hin und her. Woanders bezeichnet man das als Uncanny Valley.

Ich hab’s geahnt, der rote Himmel war ein Vorbote. Was ich erst als normale Herbstverrotztheit eingeschätzt habe, war dann doch Good Old Corona. Angefangen hat es mit dreitägiger Schlaflosigkeit, aber ausschlaggebend war etwas später der Geschmacksverlust. Die Schnelltests zeigten ein positives Ergebnis und auch der PCR-Test war eindeutig. Als von dem das Ergebnis kam, war ich schon wieder mehr oder weniger symptomfrei, da mein Verlauf relativ mild war. Das ist eigentlich das, was ich mir gewünscht habe, wenn es mich erwischen sollte. Dass es mich überhaupt erwischt hat, ist allerdings kurios, da ich schon mein Leben lang Social Distancing betreibe. Die Urlaube waren länger her und ich habe mich fast nur zwischen Supermarkt und Wohnung bewegt. Vielleicht hat mich auch jemand beim Spazierengehen angeniest, wer weiß. Es ist müßig, darüber nachzudenken. Für mich bedeutete das häusliche Isolation, also eigentlich nix Neues.

Dezember

Die Isolation war pünktlich zum heftigen Schneefall in Berlin vorbei. Das heißt es ging raus in die Wuhlheide, an einem Vormittag wo kaum ein Mensch unterwegs war. Das reicht manchmal schon, um die Akkus wieder aufzuladen.

Weihnachten habe ich bei der Familie in Eberswalde verbracht. Das ist Tradition und hat auch gutgetan. Drinnen habe ich den Baum geschmückt und draußen war es klirrend kalt und Schnee gab es auch. Deshalb bin ich ein bisschen durch den bezaubernden märkischen Wald zum Oder-Havel-Kanal gelaufen. Der war einfach wunderschön, ihr seht’s oben.

2021 und auch schon das Jahr davor war anstrengend, was hauptsächlich an der vielen Arbeit und an den fehlenden Veranstaltungen liegt. Es gibt zu viele Idioten und ich bin zeitweise fast wahnsinnig geworden. Es gibt Sachen, die das teilweise kompensieren können, allerdings musste ich das erst lernen. Tagesausflüge, sich frei nehmen oder einfach mal vor die Tür gehen gehören dazu. Für mich gehört aber auch dazu, öfter mal zum Buch als zum Handy zu greifen, auch wenn das eine Binsenweisheit sondergleichen ist und ich das eigentlich schon oft genug mache, aber ich schreibe es hier auch für mich, um mich selbst daran zu erinnern, wie wichtig das ist. Oder Sport treiben. Oder zur Ukulele greifen, die ich mir im Anflug von „oh nein ich brauche irgendwas Neues“ gekauft habe. Jeden Tag mindestens eine Minute üben, hieß es irgendwo und ich sage euch: Es stimmt! Oder einfach nur eine Sache machen und nicht drei gleichzeitig. Oder etwas für diese Seite schreiben.

Jahresrückblick 2021 in Bildern Teil 3 von 4

Tja, so kann’s gehen. Vor ein paar Tagen habe ich noch über die Sinn- und Unsinnigkeiten von Jahresrückblicken auf dieser Seite hier geschrieben und jetzt versuche ich mich erneut an so etwas. Der Twist: Ich mache es an Bildern fest, die ich dieses Jahr gemacht habe. Das kann klappen, kann aber auch schief gehen. Es ist ein Experiment.

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Juli

Anfang Juli neigte sich die Segelreise dem Ende entgegen. Es war diesmal wie bereits im letzten Teile erwähnt, sehr speziell. Ich frage mich, ob das auch die letzte Segelreise war. Ich glaube, es wird immer schwieriger, Personen, die man kennt, zusammenzutrommeln. Eine Möglichkeit wäre auch, sich einfach zukünftigen Törns anzuschließen, aber ist das dann noch meine Segelreise? Das wird sich sicher zeigen.

Ich arbeite seit langer Zeit von zuhause aus. Mein eigentlicher Arbeitsort ist aber München. Vor Corona war es so, dass ich einmal im Monat nach München gefahren bin, um mich dort zu zeigen und zu beweisen, dass ich wirklich existiere. In den letzten Monaten ist das natürlich flach gefallen. Im Juli war es dann aber seit langer Zeit wieder so weit. Es ging nach München, um ein bisschen zu arbeiten und viel Zeit mit den Kollegen und Kolleginnen zu verbringen. Es war ziemlich surreal, Menschen, die ich virtuell jeden Tag sehe, gegenüberzustehen, aber auch sehr schön. Ein Ausflug zum Eisbach durfte natürlich nicht fehlen.

Zurück in Berlin besuchte ich zufälligerweise das ehemalige Cinestar-Kino im Sony-Center am Potsdamer Platz. Hier habe ich viele viele schöne Stunden verbracht, da dort jahrelang das Fantasy Filmfest lief. Wegen steigender Mieten wurde der Vertrag nicht verlängert und jetzt ist dort alles leer. Man kommt dort noch rein, weil dort auch der Eingang (bzw. Ausgang) eines Lego-Ladens ist. Der Anblick ist extrem deprimierend. Vor allem die leeren Poster sehen echt gespenstisch aus.

August

In der Abendschau vom RBB habe ich einen Beitrag über den Biberbus gesehen. Der Biberbus fährt zwischen den Brandenburger Orten Wolletz und Angermünde durch das Biosphärenreservat Schorfheide hin und her. Allein der Name hat es mir angetan, deshalb wollte ich unbedingt mit dem Bus fahren. Außerdem gibt es in Wolletz das KaffeeKonsum, ein nettes Restaurant. Von Berlin nach Angermünde ist es nicht weit. Dort angekommen stieg ich in den Biberbus nach Wolletz. In Wolletz wollte ich was essen und dann am Wolletzsee entlang zur Blumberger Mühle wandern und dort mit dem Biberbus zurück nach Wolletz. Gewandert bin ich auch und das war sehr schön. Leider war ich an diesem Tag nicht gut drauf, weshalb ich aus Unsicherheit, Verkopftheit oder was auch immer nicht ins KaffeeKonsum gegangen und stattdessen erstmal losgewandert bin. Das war dann trotzdem toll, bis ich an der Blumberger Mühle angekommen bin. Mein zweiter Versuch, jetzt dort was zu essen und dann bequem mit dem Bus zurückzufahren, scheiterte dann aus denselben Gründen wie oben. Da ich auf den Biberbus (er fährt jetzt nicht ganz so oft, sagen wir es mal so) auch nicht zwei Stunden warten wollte, dachte ich mir, dass ich ja einfach bis nach Angermünde Bahnhof weiterlaufen kann. Ich war zu der Zeit schon ziemlich kaputt und vier Kilometer mehr hört sich nicht schlimm an, aber der Weg zum Bahnhof war nicht schön. Die Stimmung hob sich erst wieder, als ich mir einen Apfel von einem Baum geschnappt habe. Am Ende war ich ziemlich hinüber, hab mich gefreut, dass ich wandern war und geärgert, dass ich nix gegessen habe außer den Apfel. Wolletz und der Wolletzsee sind aber definitiv eine Reise wert, das kann ich nur empfehlen.

Auch in diesem Monat gab es wieder genug Selfies. Hier ein Ringlicht-Experiment.

So, jetzt kommen echte Highlights. Falls ihr mich kennt, wisst ihr, dass ich sehr viele Konzerte besuche. Das gab es jetzt für mich aus den bekannten Gründen für circa eineinhalb Jahre nicht. Ich bin selten gerne unter Menschen, aber bei Konzerten vergesse ich alles, deshalb wurmten mich die ständigen Absagen und Verschiebungen sehr. Im August sollte sich das ändern. Angefangen hat alles mit dem großen RADIOEINS Abend in der Waldbühne (unter dem Link sind die Mitschnitte zum Nachhören). Aufgetreten sind dort u.a. Dota, Helge Schneider, Slut, Isolation Berlin, Rainald Grebe, Knorkator, die Sterne und Danger Dan. Das war sehr schön, wobei für mich um ehrlich zu sein noch kein richtiges Konzertfeeling aufgekommen ist. Dafür ist mir die Waldbühne einfach zu weitläufig. Das sollte sich aber mit dem nächsten Konzert ändern. In der Columbiahalle spielte die Antilopen Gang mit Jenny Sharp. Das Hygienekonzept sah vor, dass alle sitzen mussten und zwischen zwei Plätzen immer zwei Plätze leer blieben. Das Konzert war super. Man hat gemerkt, wie aufgeregt alle waren. Es lag in der Luft, dass es jetzt endlich wieder losgehen kann und die Band hat wirklich abgeliefert. Es war ein sehr befreiendes Erlebnis. Weiter ging es dann mit Alligatoah in den Gärten der Welt. Open Air, aber irgendwie sehr nah alles. Das Konzert gehörte zur Reihe Akkordarbeit und Alligatoah ist zusammen mit dem Gregor Schwellenbach Streichquartett aufgetreten. Das hat mich sehr geflasht und ich war hin und weg. Zurück in der Columbiahalle gab es dann noch Turbostaat. Zu Beginn der Pandemie war die Band die letzte, die ich live gesehen habe und es ist echt surreal. 2020 war ich mittendrin und konnte mich buchstäblich kaum bewegen, so eng war das. 2021 dann Platz ohne Ende. Ein Punkkonzert im Sitzen ist seltsam, das hat auch die Band betont, aber ich bin so froh, dabei gewesen zu sein. Klar, es geht alles auch anders und bessere Zeiten werden wieder kommen. Aber die Frage, solche Konzerte zu besuchen oder nicht, kann ich für mich absolut mit „besuchen“ beantworten, ohne Wenn und Aber. Jede Band, die ich gesehen habe, hat Spielfreude vermittelt und auch wenn das finanziell alles andere als rentabel ist (für alle beteiligten Personen), es war eine Möglichkeit, sich zu sehen und zu zeigen nach all den Wohnzimmerkonzerten.

September

Neuer Monat, neue Ringlichtexperimente, neue Selfies.

Copyright Scott Lesh Photography (https://www.scottlesh.com)

Ich hab noch gar nicht vom Wrestling erzählt und ich halte mich hier wieder kurz: Holy Shit, AEW hat dieses Jahr so abgeliefert. Ich war, bin und bleibe begeistert.

Das letzte Mal, dass ich auf einer Hochzeit war, ist etwas länger her. Dieses Jahr war das wieder der Fall und es gab nur ein Problem: Alle Gäste sollten in Weiß kommen – Braut und Bräutigam kamen in Schwarz und Violett. Weiße Sachen hatte ich überhaupt nicht und nach vielen Rückfragen – Muss es weiß sein oder geht auch ganz ganz hell? – hatte ich dann mein Outfit zusammen und habe mich sogar sehr wohl gefühlt. Leider wurde die Regelung von manch anderen Gästen sehr unterschiedlich interpretiert – Muss es weiß sein oder geht auch ein schwarzes Sakko? – aber das muss jeder selber wissen. Die Hochzeit war schön, es gab sogar ein spektakuläres Feuerwerk.

Jahresrückblick 2021 in Bildern Teil 2 von 4

Tja, so kann’s gehen. Vor ein paar Tagen habe ich noch über die Sinn- und Unsinnigkeiten von Jahresrückblicken auf dieser Seite hier geschrieben und jetzt versuche ich mich erneut an so etwas. Der Twist: Ich mache es an Bildern fest, die ich dieses Jahr gemacht habe. Das kann klappen, kann aber auch schief gehen. Es ist ein Experiment.

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April

Im April war ich in Eberswalde, unschwer zu erkennen am Eberswalder Spritzkuchenjungen. Ein wahrliches Wahrzeichen, denn der Spritzkuchen wurde in Eberswalde erfunden. Warum ihm zwei Origami-Kraniche zugeflogen sind, weiß ich aber leider nicht.

Apropos Eberswalde. Wenn ich da bin, schaue ich mir gerne aktuelle Kataloge an. Hier sieht man zum Beispiel einen Ausschnitt aus dem Perückensortiment. Es war übrigens die aktuelle Ausgabe.

Ich habe 2021 überdurchschnittlich viele Selfies gemacht, ich geb’s zu. An diesen hier erinnere ich mich noch ganz genau, denn hier war ich auf dem Weg zum Zahnarzt. Ich hatte sehr lange Zeit Probleme mit meinen Zähnen und Angst davor, zum Arzt zu gehen. Im März hatte ich dann so starke Schmerzen, dass ich es nicht ausgehalten habe. Dank viel Hilfe habe ich dann eine Ärztin gefunden, die auf Angsthasen wie mich spezialisiert ist und seit dem habe ich es durchgezogen. Wenn es etwas gibt, worauf ich dieses Jahr stolz bin, dann, dass ich das durchgezogen habe und 2022 nur noch kosmetische Sachen anstehen. Ich hatte wirklich das volle Programm, später schreibe ich sicher noch etwas dazu. Zurück zum Foto: Das Wetter war so schön und ich wollte mich knipsen, bevor mir wenige Minuten später zwei Zähne gezogen worden sind.

Mai

Der Mai war ziemlich sonnig und warm. Ich bin jetzt fast 10 Jahre im Homeoffice – pardon – in der mobilen Arbeit und habe da natürlich alle Lifehacks drauf, die man drauf haben muss. So auch dieser hier: Schuhkarton etwas aufmachen, Laptop rein und fertig ist der Sonnenschutz.

Hier hat’s gebrannt. Irgendwie sind Reifen in Flammen aufgegangen. Ihr seht schon, der Mai macht bildmäßig jetzt nicht so viel her.

Hier wieder ein Beispiel aus der Reihe „irgendwann bestellt und dann überraschend angekommen“: Zwei Puzzles (eigentlich drei, eins liegt noch ungeöffnet hier). Ich fand die Motive interessant, aber nach Copyright scheint hier niemand gefragt zu haben. Die Qualität ist leider grottenschlecht, ich gebe 1.5 von 5.

Juni

Juchhu, die erste Impfung. Bevor es Diskussionen darüber gab, was der Rolls-Royce oder der Mercedes unter den Impfstoffen ist und man überhaupt an Cross-Impfungen dachte, war ich super glücklich, endlich meine Dosis Astra Zeneca zu bekommen. Auch wenn von Impfangebot zu dieser Zeit noch keine Rede war. Ich erinnere mich noch gut, wie schwer es war, einen Termin zu bekommen. Zu dieser Zeit wurde reflexartig nach Impfreaktionen gefragt. Bei mir ging es einigermaßen, ich hab mich am nächsten Tag nur so gefühlt als hätte ich einen üblen Kater.

Dieses Jahr habe ich nicht nur viele Selfies gemacht, ich war auch oft in der Wuhlheide. Und natürlich habe ich auch oft in der Wuhlheide Selfies gemacht. Hier hatte ich mir einen Tag frei genommen, mir Himbeeren und ein Gösser gekauft. Sinnigerweise habe ich hier das Buch „Mein Jahr der Ruhe und Entspannung“ von Ottessa Moshfeigh gelesen.

Ha, das gab’s ja auch noch. 2020 ist meine Segelreise wegen Corona ausgefallen, dieses Jahr konnte sie stattfinden. Lange war unklar, wie das läuft, aber dank Testcenter an jeder Ecke konnten wir mal wieder in See stechen. Logbuch habe ich dieses Jahr nicht geführt, weil es alles in allem doch sehr anders war als die Male davor. Zum einen sind weniger Freunde und Freundinnen mitgesegelt, weil die Situation im Vorfeld sehr unklar war. Zum anderen hatten wir dafür drölfzig Kinder an Bord, was nicht immer leicht war. Die Inseln zu erkunden war wieder fantastisch. Auf Lyø haben mein Schwiegervater, der zum ersten Mal mit Segeln war, und ich ein Windtelefon (風の電話) gesucht (und gefunden) um die Toten anzurufen.